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Veranstaltung – junge Wirtschaft

Technische Lösung zur Varroamilbenbekämpfung – das Siegerprojekt

Das Thema des Bienensterbens beschäftigt uns nun seit einigen Jahren. Steigende Umweltbelastungen und die Varroamilben sorgen für eine Dezimierung des Bienenbestandes weltweit. In einigen Regionen Chinas gibt es keine Bienen mehr und die Bestäubung wird von Hand durchgeführt. Dies führt wiederum zu einem Rückgang der Pflanzenarten, da nur die Bestäubung von Nutzpflanzen durchgeführt wird.

In Europa ist die Varroamilbe der größte Bienenschädling, in schlechten Jahren fallen bis zu 50% der Bienenvölker der Varroamilbe und ihren Folgen zum Opfer. Damit ist sie hauptverantwortlich für das Bienensterben in Europa.

Letztes Jahr kam ein neues System zur Bekämpfung der Varroamilbe mit Hochfrequenztönen auf den Markt. Die Schüler der HTL Braunau dachten sich: „Hier geht noch mehr!“ – und haben begonnen, dieses System im Rahmen ihrer Diplomarbeit weiterzuentwickeln.

Das Verfahren sieht vor, dass mittels 2 Piezo Hochtönern ein Hochfrequenzschalldruck erzeugt wird, der die Milben absterben lässt. Mit dem von den Schülern der HTL Braunau entwickelten Verfahren können 10 Bienenstöcke gleichzeitig beschallt werden. Erste Tests in einer Imkerei sind vielversprechend und erfolgreich verlaufen.

Die Vorteile dieses weiterentwickelten Systems:

  • die Behandlung kann ganzjährig erfolgen
  • mobiler und stationärer Einsatz möglich
  • keine Gefahr für die Bienen oder andere Lebewesen
  • die Bienen werden durch die Behandlung in keiner Weise gestört
  • einfache Bedienung für den Imker
  • geringe Kosten
  • keine Qualitätsbeeinträchtigung des Honigs
  • die Behandlung ist vollkommen biologisch
  • autarke Energieversorgung

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